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Ref.-Nr. 5063

BMP-Mimetics - A test system to identify bone morphogenic protein (BMP)-mimetics

 

Small molecule activators of the Bone Morphogenetic Protein (BMP)-signaling pathway hold promise for many applications in stem cell research such as (cost-)efficient and robust mesodermal differentiation from pluripotent stem cells (e.g., ESCs, iPSCs) or as therapeutics for degenerative bone (and cartilage) diseases (please see relevant publications). In this context, a phenotypic assay in murine embryonic stem cells, designed to combine assets of a high-throughput format with physiological (morphogenetic) relevance was developed to identify BMP-mimetics. A chemical biology approach employing known cardiogenic compounds enabled the characterization of BMP signaling selectivity compared to other develop-mental pathways for the first time in this assay system. Mechanistic as well as technical assay parameters were optimized and allowed pilot-screening of a 1,408 compounds-comprising library. Ten small molecule BMP mimetics were identified and validated via IC50 determination and a set of orthogonal assays. Their utility as chemical tools for stem cell technologies and as regenerative therapeutics will have to be explored in future studies.

Keywords: Stammzelle, Differenzierung, induzierte pluripotente Stammzelle, mesenchymal, osteogen, stem cell, differentiation, induced pluripotent stem cell, mesenchymal, bone morphogenic proteins

 

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Ref.-Nr. 5049

Downstream processing of L-Tryptophan - Efficient preparation and purification of L-Tryptophan

 

L-Tryptophan is an essential amino acid, which e.g. is used as dietary supplement, as food additive and as a pharmaceutical. The synthesis is possible in different ways. A prominent method for its preparation is the biotechnological fermentation with microorganisms. The prepared raw Tryptophan still includes impurities and has therefore be purified before it can be used in the described areas. Known purification methods use the crystallisation effect of Tryptophan under change in the pH. In order to use this method, the fermentation broth has first to be treated with sulfuric acid to reach a pH below 2 and then the pH has to be raised rapidly by using e.g. sodium hydroxide to end at a pH around 6-8.

 

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Ref.-Nr, 5041

MPTSC - Modellprädikative Trajektorienscharregelung für mechatronische Systeme

 

Für eine schnelle und präzise Regelung von mechatronischen Systemen werden meist Regelungen auf Basis von nichtlinearen PID-Reglern verwendet. Je mehr Nichtlinearitäten ein System, desto komplexer wird die Reglung. Ein fortschrittlicheres Regelkonzept ist die modellprädiktive Regelung (MPC), die eine Vielzahl von Nachteilen der klassischen Regelung behebt. Hierzu zählen die explizite Berücksichtigung von Stell- und Zustandsbeschränkungen und die intuitive Reglerauslegung.

Keywords: Modellprädiktive Regelung, Regelungstechnik, Mikroprozessor, Mikrocontroller, Regler, Diskretisierung, model predicitve control, microprocessor, micro controller, discretization

 

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Ref.-Nr. 5020

On-Board PSS (Power Supply System) Monitoring – Zustandserkennung und Fehlerdiagnose in KFZ-Bordnetzen

 

Das Bordnetz von Kraftfahrzeugen ist im Laufe der Jahre immer komplexer geworden, sodass die Fehlerwahrscheinlichkeit steigt, die Fehlerprädiktion und Fehlersuche jedoch immer schwieriger wird. Zwar gibt es Sensoren, die Strom oder Spannung an bestimmten Stellen messen, es handelt sich hier aber meist nur um punktuelle Messungen, hauptsächlich zur Eigendiagnose einzelner Steuergeräte.

Für eine Überwachung des gesamten Bordnetzes basierend auf bisher gängigen Methoden müsste die Anzahl der Sensoren deutlich erhöht werden. Alternativ ist eine Kontrolle des Bordnetzes mit On-Board PSS Monitoring möglich. On-Board PSS Monitoring fusioniert die Messdaten der vorhandenen Sensoren an einer zentralen Stelle und kann durch Modellierung des Bordnetzes und sinnvolle Annahmen zu möglichen Fehlern und Fehlerquellen den Gesamtzustand des Bordnetzes mit einer hohen Genauigkeit bestimmen und Fehler lokalisieren und identifizieren. Auch Fehler in elektrischen Zweigen, die nicht durch Sensoren direkt zugänglich sind, können mit On-Board PSS Monitoring aufgespürt werden.

Keywords: Bordnetz, Kfz, Kraftfahrzeug, Monitoring, Netzspannung, Kurzschluss, Regelung, Fehler, elektrische Energieversorgung, On board grid, vehicle, car, monitoring, net voltage, short, control, error, electric power supply

 

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Ref.-Nr. 4988

CurrentShare - Schaltung zur homogenen Stromverteilung und Reduzierung von Verlusten 

 

Zur Reduzierung des Eingangswiderstands von Leistungsmodulen werden üblicherweise einzelne Halbleiterschalter parallel geschaltet. Aufgrund von unvermeidbarer Bauelementstreuung, Unsymmetrien im Aufbau oder auch Temperaturunterschiede in den einzelnen Bauelementen stellt sich immer eine ungleichmäßige Stromverteilung ein – mit den entsprechenden Folgen wie z. B. lokal erhöhte Verluste und Kurzschlüsse in der Anwendung.

CurrentShare ist eine Technologie, mit der die oben genannten Nachteile deutlich verringert werden können. Die Ausgangsströme werden auf die Eingänge zurückgekoppelt, wobei in jeden Eingang sowohl ein Stromanteil, der nur vom jeweiligen Ausgangsstrom abhängt, als auch ein Stromteil, der vom Gesamtstrom durch alle Halbleiterschalter abhängt, zurückgekoppelt wird.

Durch diese spezielle Struktur, die einfach in eine Leiterplatte integriert werden kann, reduziert CurrentShare die Unsymmetrie der Strom-stärken durch die einzelnen Halbleiterschalter, ebenso wie die Schaltverluste. Gleichzeitig wird eine Erhöhung der Schaltgeschwindigkeit erreicht.

Keywords: Leistungsmodule, homogene Stromverteilung, Unsymmetrien, Asymmetrien, Leiterplatten, Power modules, homogeneous current distribution, asymmetries, circuit boards

 

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Ref.-Nr. 4973

Präzises Blechbiegen mittels gezielter Druckspannungsüberlagerung

 

Mit Hilfe der Erfindung werden gebogene Bauteile mit vordefiniertem Biegeradius unabhängig von dem Biegewinkel hergestellt. Durch die Führung des Blechs und die wirkenden Druckkräfte findet kein freies Biegen mehr statt und die zu erzeugenden Biegeradien können somit präzise eingestellt werden. Die Biegeradien können dabei klein sein und sind dennoch winkelunabhängig. Die Höhe der Druckspannungsüberlagerung ist beliebig einstellbar. Mittels gezielter Führung in Kombination mit der Druckspannungsüberlagerung kann immer derselbe Biegeradius bei unterschiedlichen Biegewinkeln erreicht werden. Mit der Druckspannungseinbringung werden die Tangentialspannungen im Bauteil verringert. Durch Reduktion der Zugspannungen im Außenbogen ermöglicht die Erfindung das Umformen hochfester Werkstoffe. Ebenso ist es möglich die Schädigung des Werkstoffs, die durch die Umformung induziert wird, gezielt zu steuern und im Vergleich zum konventionellen Prozess zu verringern. Dadurch kann die Bauteilleistungsfähigkeit in Form der zyklischen Belastbarkeit gesteigert werden.

Keywords: Verfahren zur Druckspannungsüberlagerung, Umformen, Blechbiegen

 

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Ref.-Nr. 4941

Novel Anti-Tuberculosis Compounds

 

Novel Mycobacterium tuberculosis thioredoxin reductase inhibitors with antimycobacterial activity in infected macrophages

The resurgence of tuberculosis, caused primarily by Mycobacterium tuberculosis (Mtb), and the appearance of multi‐drug and extensively drug resistant Mtb strains strengthen the need for new drugs with alternative modes of action. The interaction between the mycobacterial thioredoxin reductase (TrxR) and its substrate thioredoxin (Trx) is a promising new drug target for the treatment of tuberculosis, since Mtb lacks the common glutathione system and the mycobacterial TrxR shows a substantial difference in sequence, mechanism and structure to human TrxRs. It was shown that TrxR is essential for thiol redox homeostasis and genetic inactivation in vivo eradicates Mtb during acute and chronic mouse infections (Lin et al., PLoS Pathog. 2016).

Keywords: Tuberkulose, Makrophage, Antibiotikum, tuberculosis, macrophage, antibiotic

 

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Ref.-Nr. 4906

x-PET - Uniaxial orientiertes hochmoduliges und hochfestes PET und PBT

 

An der TU Dortmund wurde ein Verfahren zur Erzeugung von uniaxial orientierten, hochmoduligen und hochfesten PET- (Polyethylenterephthalat) bzw. PBT- (PBT = Polybutylenterephthalat) Profilen direkt aus der Schmelze entwickelt. Dazu wird PET oder PBT im Extruder zunächst mit PA (Phthalsäureanhydrid) und TGDDM (Tetraglycidyldiaminodiphenymethan) niedrig vernetzt und dann aus der Schmelze gedehnt.

Keywords: PET = Polyethylenterephthalat, PBT = Polybutylenterephthalat, Polyethylene terephthalate, Polybutylene terephthalate

 

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Ref.-Nr. 4864

Ultrasteife Hydrogele - Ultrasteifes und zähes Gel für Membranen und Knochenersatz

 

Hydrogele finden heute eine breite Verwendung in Membranen z.B. in Meerwasserentsalzungsanlagen. Konventionelle Hydrogele besitzen aber eine sehr geringe Steifigkeit und müssen in Stützstrukturen eingebettet werden. Das ist aufwendig und verhindert eine Reinigung der Membranen, wenn diese mit Mikroorganismen zugesetzt sind. Durch ein spezielles Herstellungsverfahren ist es nun erstmalig gelungen ultrasteife (bis zu 400 MPa) und sehr zähe Hydrogele herzustellen, die ohne Stützstruktur auskommen. Die mechanischen und optischen Eigenschaften sind dabei gezielt einstellbar.

Das Herstellungsverfahren basiert auf einer Biomineralisation bei der Enzyme, sogenannte Phosphatasen, extrem fein verteilt im Material vorliegen und den Strukturbildungsprozess homogen katalysieren. Die Mineralisation geschieht also direkt im Material selbst. So entsteht eine feste und wohlgeordnete Calciumphosphat-Nanostruktur, die ein stabiles Netzwerk bildet und für die besonderen Eigenschaften verantwortlich ist.

Keywords: Hydrogel, Membran, Nanofiltration, Entsalzung, Batterie, Hautersatz, Knochenersatz

 

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Ref.-Nr. 4857

3D-Taktil-Pro - Prozessregulierung beim Biegeprozess in Echtzeit

 

3D-Taktil-Pro ist eine flexible taktile Messvorrichtung (Berührungssensor) für Freiformbiegemaschinen. Die Kontur von 3D-gebogenen Rohren und Profilen kann damit direkt beim Biegevorgang gemessen werden. Dies erlaubt nicht nur die Offline-Einstellung der Biegemaschine, sondern erstmalig auch eine Online-Korrektur des aktuellen Biegeprozesses. Damit kann der Einsatz von 3D-Taktil-Pro die Genauigkeit des Biegevorgangs erhöhen und den Einfluss der Rückfederung sowie von Chargenunterschie­den im Material minimieren. 3D-Taktil-Pro eignet sich für Rohre und Profile mit kreisförmigen sowie nichtkreisförmigen Quer­schnit­ten mit konkaven und/oder konvexen Elementen.

Keywords: Biegen, Rohre, Profile, Sensor, Kontrolle, Werkzeug, bending, tubes, profiles, sensor, control, tool

 

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Ref.-Nr. 4824

Leistungsfaktorkorrektur (PFC) als Kommunikationsinterface – Strommodulierte Kommunikation ECPLC über PFC-Schaltungen

 

Im heutigen und vor allem auch im zukünftigen Stromnetz wird es immer mehr kleinere Energieeinspeiser geben, so dass die Netzregelung immer komplexer wird. Um die Verbraucher benutzerfreundlich in Steuerungssysteme einbinden zu können, ist es notwendig zu wissen, welche Verbraucher und Einspeiser aktuell an das Netz angeschlossen sind bzw. sich in einem bestimmten Teil des Netzes befinden.

Um kleine Datenpakete zur Nutzer-Authentifizierung zu einer Kommunikations- oder Steuerungseinheit zu schicken, eignen sich besonders strommodulierte Daten. Diese sind praktisch abhörsicher und sind nur innerhalb begrenzter Netzbereiche detektierbar.

Keywords: Leistungsfaktorkorrektur, Datenübertragung, strommodulation, Stromleitung, Netzstabilität, Netzmanagement, Authentifizierung, Identifizierung, Power factor correction, data transmission, current modulation, power line, grid stability, grid management, authentication, identification

 

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Ref.-Nr. 4755

FlexBend - Querkraftfreies Biegen von Draht, Stäben und Profilen

 

Dünnwandige und biegeschlaffe Profile und Stabmaterialien können aus verschiedenen Gründen nicht mit konventionellen Verfahren gebogen werden, da hierbei Risse, Deformationen oder Falten entstehen würden. FlexBend ist ein innovatives Verfahren / eine neuartige Vorrichtung zum Biegen von Draht, Stäben und Profilen durch die querkraftfreie Einleitung eines Biegemoments. Die Vorrichtung besitzt flexible drehbar verbundene Biegeglieder sowie spezielle Stützelemente innerhalb und außerhalb des Werkstücks mit denen Deformationen durch Einfallen oder Verdrehen sowie Faltenbildung vermieden werden.

Keywords: Biegen, Rohre, Profile, Querkraftfrei, Keine Faltenbildung, Werkzeug

 

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Ref.- Nr. 4708

ComNoEL - Kompensation von Störsignalen auf elektrischen Leitungen

 

Durch die stetig steigende Anzahl von elektrischen und elektronischen Geräten in Kraftfahrzeugen kommt es zu immer stärkeren Störungen auf den Versorgungsleitungen. Insbesondere die Leistungselektronik erzeugt unerwünschte Störsignale. Nutzsignale wie z. B. das Radiosignal können dadurch stark gestört werden.

ComNoEL ist eine wirkungsvolle Methode zur Kompensation von Störsignalen auf Kabeln. Aus der Störung wird ein angepasstes Gegenkoppelsignal erzeugt, welches dem Störsignal entgegenwirkt. Die Übertragungs-funktion zwischen Störsignal und Einkoppelsignal wird individuell an den Koppelpfad zwischen Störsignal und dem zu schützenden Empfänger angepasst, sodass dort die Störgröße minimal wird. Auch Versorgungsleitungen mit hohen Spannungen können aufgrund einer vorgesehenen induktiven Ankopplung gefahrlos entstört werden. Es ist auch möglich ComNoEL nachträglich einzubauen.

Keywords: Elektrofahrzeug, Regelung, Störsignal, Electric vehicle, power, energy, control

 

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Ref.- Nr. 4665

Walzbieger - Flexibles Werkzeug zum Biegen von Profilen

 

Mit dem Walzbieger kann in einer Aufspannung ein Profil gewalzt und zwei- oder dreidimensional gebogen werden. Die dabei genutzte Druck-Spannungsüberlagerung erhöht die Genauigkeit des Biegens (stark reduzierte Rückfederung) und ermöglicht zudem das Biegen von dünnwandigen (reduzierte Faltenbildung) als auch dickwandigen Profilen hoher Festigkeit (reduziertes Biegemoment am Biegekopf).

Zudem kann mit dem Walzbieger auch der Querschnitt oder die Wandstärke eines Profils lokal geändert werden, womit ein neues Verfahren zur Herstellung von belastungs-angepassten Profilen verfügbar ist.

Kern des Walzbiegers ist ein flexibles Walzengerüst mit einer speziellen, geteilten Walzrolle, die je nach Walzenzustellung ihre Breite zur vollen Überdeckung der Profilseite anpasst.

Keywords: Walzen, Biegen, Rohre, Profile, Spannungsüberlagerung, Werkzeug, bending, tubes, profiles,rolling, tool

 

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Ref.-Nr. 4452

TiDEC (OligoThymidine-initiated-DNA-Encoded) - Enabling chemistry for DNA-encoded screening libraries

 

The need of new drugs is high in many medical indications, for instance in oncology, and infectious diseases. However, the success rate of drug research and development has declined to unsustainable levels. As conventional high throughput screening of large compound libraries often fails to deliver compounds, the de novo identification of bioactive small molecules represents a significant hurdle in drug research. DNA-encoded small molecule libraries (DELs) have emerged as a cost-efficient, validated screening method of very large chemical space. These libraries consist of DNA-tagged small molecules. They can be pooled and screened on drug targets by affinity-based selection. Bioactive compounds are efficiently identified by DNA sequencing. Current library synthesis strategies, though, can make use of only a very limited set of chemical reactions, thus delivering large numbers but low diversity. Notably, access to encoded libraries of drug-like heterocycles is currently lacking. 

Keywords: DNA-kodierte Bibliothek, Wirkstoff-Screening, DNA-encoded library, drug-Screening

 

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Ref.-Nr. 4410

CAAI - Covalent-allosteric AKT inhibitors - Inhibitors of the AKT pathway with a new mode of binding

 

The development of new drugs in oncology has shifted from unspecific cytotoxic drugs to highly specific substances with known targets and modes of action. A prominent group of these target specific cancer drugs are the kinase inhibitors. The invented substances are inhibitors of the kinase AKT which is involved in several pathways regulating cell functions in cancer, e.g. survival and proliferation.

The particular novelty of the invented compounds is based on their combined covalent-allosteric binding mode. These are first-in-class modulators of AKT with a novel mode of inhibition. Covalent-allosteric inhibitors show extended drug-target residence times.

 

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Ref.-Nr. 4341

MOP - Multiaxial orientiertes Polymergefüge durch Homoepitaxie

 

An der TU Dortmund wurde ein Verfahren zur Ausbildung von bi-, bzw. multi-axial orientierten Polymergefügen entwickelt. Dazu wird das Polymer zunächst niedrig vernetzt, dann aufgeschmolzen und im gedehnten Zustand kristallisiert. Dabei kristallisiert ein Teil der Kristalle parallel zur Dehnungsrichtung während ein anderer Teil praktisch senkrecht dazu kristallisiert (Homoepitaxie). Der Grad der biaxialen Orientierung kann über die Dehnung während der Kristallisation kontrolliert werden.Keywords: Polymer, Polypropylen, iPP, Folien, Platten, Leichtbau Polymer, polypropylene, iPP, foils, boards, lightweigt

 

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Ref.-Nr. 4235

Kombimaschine - Formative, additive und subtraktive Fertigung in einer Aufspannung

 

Die Kombinationsmaschine ist eine Hybridtechnologie, in der erstmals die inkrementelle Umformung mit der additiven Fertigung kombiniert wird. In der Maschine können Bleche zunächst durch inkrementelles Umformen ohne bauteilspezifisches Werkzeug in eine Grundform gebracht werden. Anschließend werden durch additive Verfahren wie z.B. dem Laserpulverauftragsschweißen geometrisch komplexe Form- und Funktionselemente aufgebracht. Dies ist auch auf gekrümmten Oberflächen möglich.

Eine Nachbearbeitung der Oberfläche durch Glatt- und Festwalzen sowie Fräsen und Bohren ist ebenfalls möglich. Die benötigten Werkzeuge sind in einem automatischen Werkzeugmagazin untergebracht.

Keywords: inkrementelles Umformen, Pulverauftragsschweißen, additive Fertigung

 

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Ref.-Nr. 4119

Sili-Kill - Antimikrobielle SiO2-Nanopartikel

 

Erstmals ist es in einem speziellen Verfahren gelungen SiO2-Nanopartikel rundherum mit bioziden quartären Ammonium-Silanen so zu beschichten, dass der biozide Molekülteil immer nach außen zeigt. Anschließend können die Nanopartikel aus einer Dispersion eines einfachen Lösungsmittels (z.B. Alkohol) auf der einer Oberfläche abgeschieden werden. Die sich ausbildende Oberflächenbeschichtung wirkt dabei rein kontaktaktiv antimikrobiell. Das heißt bei der Berührung gehen keine giftigen Stoffe auf den kontaktierenden Körper über.

 

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Ref.-Nr. 4057

Plug’n’Control – Gerätekopplung im Smart Grid – Strommodulierte Nachrichten zur Geräteidentifikation und Lokalisation

 

Plug’n’Control ermöglicht die systemübergreifende Kopplung von Geräten mit Steuerungssystemen in Smart Grids und Smart Homes. Dazu nutzt die Technologie die spezifischen Kanaleigenschaften sowie die typische Baumtopologie eines Niederspannungsnetzes, um einen Verbraucher eindeutig einem Steuerungssystem zuzuordnen und ein kaskadiertes Management aufzubauen.

Keywords: Elektromobilität, Ladevorgang, Datenübertragung, strommodulation, Stromleitung, Authentifizierung, Identifizierung, Electromobility, loading, data transmission, current modulation, power line, authentication, identification

 

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Ref.-Nr. 4055

MicroDetec - Nicht-invasive Multiparameterdetektion in Mikroapparaten

 

Mehrphasenreaktionen in Mikroapparaten bieten eine Möglichkeit zur Prozessintensivierung bei der Herstellung von High-Tech Chemikalien, da die relativ großen Oberflächen den Stoff- und Wärmetransport enorm begünstigen. Um diese Vorteile großtechnisch nutzbar zu machen, ist eine günstige und robuste Überwachung der Prozessparameter gefragt, welche konventionelle Sensorkonzepte oft nicht leisten können.

Der neue Sensor MicroDetec zur nicht-invasiven Bestimmung von Prozessparametern in Mehrphasenströmungen macht sich zunutze, dass die Phasengrenzfläche mehrphasiger Strömungen polarisiert ist. Diese Polarisation wird über eine Elektrode, welche bündig an einem nicht leitfähigen Kanal (z.B. PTFE) angebracht ist, detektiert. Zur Verbesserung des Signals / Rauschverhältnisses wird die Messstelle dabei elektrisch abgeschirmt und das Messsignal verstärkt.

 

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Ref.-Nr. 3841

EMULSION BUSTER 2.0 - Einfache Emulsionstrennung in Bioprozessen

 

EMULSION BUSTER 2.0 ist ein Verfahren zur effizienten Phasentrennung von Emulsionen aus biphasischen Ganzzellbiotransformationen, welche aufgrund der Anwesenheit von Mikroorganismen und Bio-Tensiden leider unvermeidbar sind. Die Phasentrennung wurde in EMULSION BUSTER 2.0 stark vereinfacht. Im Gegensatz zu konventionellen Verfahren, wie der Verwendung von Demulgatoren oder Zentrifugen wird die Phasentrennung mit einem minimalen Energie- und Apparateaufwand erreicht. Das Verfahren nutzt dabei den physikalischen Effekt der „katastrophalen Phaseninversion“.

 

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Ref.-Nr. 3545

Werkzeugspule - Additiv gefertigte Werkzeugspule für die Magnetumformung

 

Werkzeugspulen zur elektromagnetischen Umformung (EMU) von komplexen, 3D geformten Bauteilen werden bisher aus Drähten gewickelt oder durch aufwendige Verfahren wie Fräsen und Drahterodieren gefertigt. Das Fräsen dient dabei zur Fertigung der äußeren Kontur. Durch das Drahterodieren werden die Windungs-strukturen herausgearbeitet, wobei zu beachten ist, dass die 3D-Gestaltung stark eingeschränkt ist.

 

Keywords: Umformen, Magnetumformen, Werkzeugspule, Forming, Magnetic Forming, tool coil, rapid prototyping

 

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Ref.-Nr. 3390

 

Inkrementelles Gesenkbiegen - Einfaches Biegen enger Radien bei Drähten, Rohren und Profilen

An der TU Dortmund wurde eine Vorrichtung zum Biegen von Drähten, Rohren und Profilen entwickelt, bei der das Biegeteil durch ein Führungssystem kontinuierlich in eine Biegeform eingelegt und dadurch inkrementell gebogen wird. Das Führungssystem lässt sich dabei dreidimensional zur Biegeform bewegen, wodurch sich auch sehr enge Biegenradien realisieren lassen. Der Biegevorgang kann kalt erfolgen oder durch eine zusätzliche Erwärmung unterstützt werden.

 

Keywords: Biegen, Rohre, Profile, enge Radien, Schleifen, Werkzeug, bending, tubes, profiles, small radii, loops, tool

 

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Ref.-Nr. 3387

CCPC - Kontinuierlicher Gegenstrom-Zentrifugalverteilungsextraktor

 

Bei der kontinuierlichen Gegenstrom-Zentrifugalverteilungsextraktion (CCPC) werden beide Phasen gleichzeitig im Gegenstrom durch die Kammern gefördert, was eine kontinuierliche Trennung ermöglicht. Die kontinuierliche Arbeitsweise wird dadurch erreicht, dass die einzelnen Kammern jeweils durch zwei Kanäle miteinander verbun-den sind (ein Kanal je mobiler Phase) und so eine Kammerkaskade bilden. Ventile mit kurzen Öffnungs-zyklen regeln durch eine speziell entwickelte Ver-schaltung der Ein- und Ausgangsströme aus dem Rotor die Flussrichtung der einzelnen Phasen, sodass ein Gegenstrom über die gesamte Kammerkaskade ermöglicht wird. Das zu trennende Stoffgemisch wird dabei in der Mitte der Kammerkaskade kontinuierlich eingeleitet. Entsprechend der Verteilungskoeffizienten der einzelnen Komponenten zwischen beiden mobilen Phasen erfolgt der Trenneffekt.

Von Vorteil bei der CCPC ist die Gestaltung von kombinierten „Mixer- und Settler-Einheiten“ in kleinem Maßstab. Das anliegende Zentrifugalfeld erlaubt es dabei auch instabile Phasensystem einzusetzen. Zudem lässt sich über die Zahl der Kammern die Trennschärfe und über die Kammergröße die Trennleistung leicht auslegen.

 

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Ref.-Nr. 3046

HISEC-GKM - Sichere Kommunikation für Einsatzkräfte und Helfer

 

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) benötigen drahtlose Kommunikationssysteme, die eine besonders hohe Zuverlässigkeit gegenüber dem unbefugten Abhören oder gar Manipulation der übertragenen Daten durch Dritte gewährleisten. Hierzu wird in Deutschland das digitale Bündelfunksystem TETRA eingeführt, welches aber nur über eine geringe Datenrate (ca. 15,6 kbit/s) verfügt. TETRA ist daher nicht geeignet, große Datenmengen wie Kartenmaterial, Videos und andere für die Einsatzkräfte relevante Daten zu übertragen. Daher bietet es sich an, TETRA mit kommerziell verfügbaren Systemen wie z. B: WLAN oder UMTS/LTE zu kombinieren.

Bei einer Schadenslage werden Rettungskräfte zukünftig multimediale Dienste nutzen, die eine immer höhere Datenrate benötigen. Die Nutzung öffentlich betriebener Netze stellt jedoch eine potentielle Sicherheitslücke dar, da die von den Netzen genutzten Authentifikations-/Verschlüsselungsmechanismen und die dazu gehörenden Schlüssel den Betreibern dieser Netze zugänglich sind und somit Personal der Betreiber potentiell Zugang zu den geheim zuhaltenden Daten erhalten können. Vor diesem Hintergrund ist es zwingend notwendig, eine zusätzliche Verschlüsselung durchzuführen. Die Herausforderung besteht in der Verteilung der Schlüssel für diese zusätzliche Verschlüsselung sowie in der Verwaltung der Zugriffsberechtigungen.

Das nachfolgend beschrieben neuartigen HISEC-GKM Verfahren ermöglicht die sichere Nutzung öffentlicher Netze sowie die Übertragung von Gruppenhierarchien durch eine spezifische Kombination der verschiedenen Verfahren:

Sollen herkömmliche Kommunikationsgeräte in die sichere Kommunikation mit TETRA eingebunden werden, wird von einem TETRA-Gerät ein Schlüssel angefordert (1). Der Schlüssel wird vom Group Key Management Service Center (GKMSC) erstellt (2) und an als QR-Code an ein oder mehrere TETRA-Endgeräte verschickt (3). Das Zugangsgerät im unsicheren Netz (NU) scannt den Code (4) und bekommt dadurch Zugang zum sicheren Netz (NS) (5).

 

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Ref.-Nr. 2957

Envirostat Chip - Einzelzellanalyse - Mikrofluidisches System zur Isolation und Kultivierung von einzelnen biologischen Zellen

 

Die hier dargestellte Technologie bietet die Möglichkeit, polarisierbare Biopartikel wie z. B. Bakterien aus einer Suspension zu vereinzeln und individuell zu manipulieren. Das als Lab-on-a-Chip ausgelegte mikrofluidische System nutzt dabei spezielle Elektroden, um einzelne Zellen mittels negativer Dielektrophorese zu separieren und in einer Strömung unter definierten Umweltbedingungen festzuhalten und zu kultivieren. Aufgrund des ausgereiften Chipdesigns ist eine sichere Isolation der ausgewählten Partikel ohne eine Beeinflussung durch andere Zellen möglich. Kommerzielle Anwendung Die potenziellen Anwendungsgebiete dieser Technologie liegen sowohl im wissenschaftlichen als auch im industriellen Umfeld. Die Untersuchung von einzelnen Zellen ist gegenwärtig ein wichtiger Schwerpunkt im Bereich der Biotechnologie. Sie ermöglicht es, individuelle zellphysiologische Prozesse ohne die statistische Mittelung durch große Populationen zu untersuchen. Darüber hinaus eröffnet sie die Möglichkeit die für spezielle Herstellungsprozesse, beispielsweise in der pharmazeutischen Industrie, besonders potenten Zellen selektiv zu vermehren und so die Biosyntheseleistung einer Zellkultur effektiv zu steigern.

 

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Ref.-Nr. 2938/3296

Eigenschaftsgradierte Strangpressen - Herstellung von porenfreien Profilen

 

Bei den hier vorliegenden Erfindungen handelt es sich um zwei Verfahren. Die Erfindung „Strangpresse für die Herstellung von porenfreien Profilen aus Spänen und Schrott“ betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Aluminiumprofilen aus Spänen. Hierbei wird durch eine Vorstauklappe die Bildung von Lufteinschlüssen verhindert. Ziel ist es, einen porenfreien Zustand des Presslings in der ersten Phase zu erreichen. Während der zweiten Phase wird der Späneblock durch eine Matritze durchgedrückt bzw. verpresst. Auf diese Weise wird ein Vollverdichten des Presslings vor dem Durchdrücken durch das Werkzeug verwirklicht.

Die Erfindung „Eigenschaftsgradierte Strangpressprofile“ betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Strangpressprofilen aus Aluminiumspänen. Dabei kann in verschiedenen Abschnitten des Profils die Festigkeit und Verformbarkeit durch eine unterschiedliche Zusammensetzung des Pressrohlings gradiert werden. Das Verfahren wird dadurch gekennzeichnet, dass die gezielten Mischungen von Trennresten aus verschiedenen Legierungen eines Werkstoffes, oder aus Werkstoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften zusammengestellt werden können.

Keywords: Strangpresse, Späne, metallische Werkstoffe, vollverdichtete Presslinge, Rezyklieren, gradierte Profile, Extrusion press, recycling, solid state recycling, chips, graded profiles

 

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Ref.-Nr. 1682

IRU – Inkrementelles Rohrumformen

 

Das Inkrementelle Rohrumformen basiert auf einer Verfahrenskombination aus einem Drückprozess und einem Freiformbiegeprozess für Rohre. Bei diesem Prozess wird ein Rohr von einem Pusher durch ein das Rohr umlaufendes Werkzeugsystem geschoben. Das umlaufende Werkzeugsystem realisiert eine Querschnittsverjüngung des Rohres, wobei dessen Ausmaß von dem Werkzeugsystem gesteuert werden kann. Des Weiteren wird die lokale Plastifizierung des Werkstoffs in der Umformzone ausgenutzt, um durch eine Führungseinheit einen Freiformbiegeprozess zu überlagern. Aufgrund der Vorplastifizierung sind die notwendigen Biegekräfte und die auftretende Rückfederung sehr gering. IRU vereinfacht somit die Herstellung von Freiformbiegeteilen durch die hohe Rückfederungskompensation und erweitert die Fertigungsmöglichkeiten mit der Möglichkeit, zusätzlich zu variablen Biegekonturen auch variable Querschnittsgeometrien über die Rohrlängsachse herstellen zu können.

 

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Ansprechpartner

17-04-26_Krieger

Fritz Krieger

Tel: (0231) 755-2494

Fax: (0231) 755-5262

 

17-04-26_Gashi

Arjeta Gashi

Tel: (0231) 755-2446

Fax: (0231) 755-5262